Alexander Lindig wurde das Tuning-Fieber in die Wiege gelegt

Fotos: privat.

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Meine Familie war schon immer vernarrt in Autos", sagt Andreas Lindig, 25, aus Waldmünchen. Das Tuning-Fieber wurde ihm also sozusagen in die Wiege gelegt. Hauptauslöser war sein Onkel Harald, der es mit seinem aufgemotzten VW Golf 3 sogar auf das Titelblatt einer Tuningzeitschrift geschafft hat. Filme wie "The Fast and the Furious" haben Lindigs Leidenschaft weiter geprägt.

Schon früh hat er mit dem Tunen angefangen, zunächst noch auf der Konsole oder am PC. Sein erstes Auto, ein Astra F Cabrio, hat er sich im Alter von 17 Jahren zugelegt. Zweieinhalb Jahre und etliche Umbaumaßnahmen später kam ein neues Auto, ein Opel Astra G Cabrio. 2011 noch im Originalzustand gekauft, hat Lindig den Wagen bis heute fast komplett umgebaut. Das Tunen macht ihm einfach Spaß.

Und nebenbei freut er sich auch, wenn sich die Leute nach seinem Auto umdrehen oder davor stehen bleiben. Entsprechend viel Zeit investiert Lindig auch in sein Hobby. Genau abschätzen, wie viel Freizeit er dafür opfert, kann er aber nicht. "Im Großen und Ganzen habe ich das geändert, was ich wollte und der Wagen gefällt mir genau so, wie er aktuell ist", sagt Lindig zwar, betont aber auch: "Man kann gar nicht aufhören damit. Es gibt immer etwas, was geändert oder verbessert werden könnte."

Das hat Andreas Lindig alles an seinem Auto geändert: Front- und Heckstoßstange wurden in OPC 2 und OPC 3 Optik geändert, Scheinwerfer mit Tagfahrlicht und bösem Blick, schwarze Rücklichter, schwarze Seitenblinker, der Kühlergrill, Motorhaube und Spiegelkappen gebürstet-schwarz foliert mit 3D-Schriftzug, Pinstripes übers komplette Auto, Gewindefahrwerk, 18 Zoll Felgen, Sportauspuffanlage mit mittig endendem Endrohr, der 1,8-Liter-Motor wurde ausgebaut und gegen einen 2-Liter-Turbo-Motor ersetzt, der vorher überholt wurde.

Die Bremsanlage wurde der Mehrleistung angepasst, im Innenraumwurden die Lautsprecher gewechselt und die Türen gedämmt. Im Kofferraum hat er zwei Subwoofer, einen Verstärker und einen Kondensator verbaut und mit Holz und Leder verkleidet. Die Mittelkonsole wurde zersägt, um ein DoppelDin-Radio mit Touchdisplay zu verbauen. "Worauf ich stolz bin: es wurden alle Umbauten selbst beziehungungsweise mit Unterstützung von Freunden gemacht", so Lindig.

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Datum: 14. Juli 2015 15:45
Autor: Fabian Rossmann
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