Ein Familienmitglied auf Lebenszeit

Franz Schottke besitzt noch sein erstes Auto, einen Opel Olympia Baujahr 1951

Franz Schottke aus Willmering-Prienzing im Landkreis Cham ist vom ersten Tag an seinem Opel Olympia aus dem Jahr 1951 treu geblieben. "Es war mein erstes Auto und befindet sich seit dieser Zeit in meinem Besitz," erklärt er die Bedeutung des Fahrzeugs für ihn und seine Familie.

"Ich bin als Jungverliebter mit meiner späteren Ehefrau in diesem Fahrzeug ausgefahren, habe Lasten beim Hausbau in diesem Auto transportiert und gemeinsam mit unseren zwei Kindern sind meine Frau und ich damit in die Familienurlaube gefahren," erinnert sich der stolze Besitzer mit etwas Nostalgie. "Selbst zur Feier unserer Goldenen Hochzeit sind meine Frau und ich in unserem Opel Olympia gefahren", verrät Franz Schottke lächelnd.

Sein Familienmitglied auf vier Rädern kennt der ehemalige Landmaschinenmechaniker, der sich später wegen seines Hobbys noch zum Automechaniker umschulen ließ, in- und auswendig. "Wir haben ihn zweimal komplett zerlegt," erzählt der 73-Jährige. Mit 1,5 Liter Hubraum und 39 PS war das Fahrzeug in der Zeit des Wirtschaftswunders ein Mittelklassefahrzeug, das oft als Familienauto diente. Heute strahlt es eine gewisse Eleganz aus, mit seinen messingverchromten Zierleisten und dem leuchtend bavariablauen Lack. Damals in den 50er-Jahren hat das Auto 6.350 Mark gekostet, heute ist es für Franz Schottke unbezahlbar. "Mein Opel ist unverkäuflich," stellt er klar.

Opel Olympia ()

 


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Datum: 05. Oktober 2016 10:24
Autor: Doris Emmer
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