Reise zurück ins Wirtschaftswunder

Monika Moesch und Kurt Bathelt hegen und pflegen eine original Isetta aus dem Jahr 1959

Isetta (14 Einträge)

 

Sie lässt die Zeit von Petticoat, Peter Alexander und Nierentisch wieder aufleben: die Isetta 300 aus dem "Geburtsjahr" 1959, die von der Besitzerin Monika Moesch und ihrem Lebensgefährten Kurt Bathelt in Tegernheim wie ein Familienmitglied behandelt wird.

Das Fahrzeug hat die Vorsitzende des Oldtimerclubs Regensburg mit Originalbauteilen restaurieren lassen. Der sportliche Zweisitzer wurde von BMW 1955 durch Lizenz von Iso Rivolta in Italien erworben und für den "kleinen Mann" bis 1961 rund 161 000 mal gebaut, wie Kurt Bathelt erklärt. Die Familien sind damals kleiner geworden, der Geldbeutel gewachsen. Mit rund 12 PS - erzeugt durch einen Motorrad-Motor - ging es damals schon mit Mama, Papa und einem, vielleicht auch zwei Kindern über die Alpen zum Sommerurlaub nach Italien.

Der einzige Koffer lag auf der Hutablage im hinteren Teil des Autos oder auf dem Gepäckträger am Heck des Wagens. Die "Knutschkugel", wie sie in Italien und dann auch in Deutschland getauft wurde, ermöglichte es, für einen überschaubaren Betrag ein eigenes Automobil zu erwerben - und das in Bonbonfarbe!

Anders als der Messerschmidt-Roller, bei dem die Insassen hintereinander Platz fanden, saßen in der Isetta Fahrer und Beifahrer kuschlig dicht beieinander, daher auch der Spitzname. Während die Engländer damals ihre Isettas auf drei Rädern fuhren, hatte das deutsche Modell wie die übrigen westlichen Länder vier Räder - so wie der Oldtimer seiner Lebensgefährtin, erklärt Autofan Kurt Bathelt.



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Datum: 10. April 2017 13:21
Autor: Doris Emmer
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